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15.Febr.2011 In eigener Sache

So liebe Leute, es sieht ganz so aus, als müsstet ihr euch nun wieder etwas anderes zum Lesen suchen. Es war schön so viele treue Begleiter gehabt zu haben und immer wieder aus der Heimat zu hören. Dann ist es nicht nur für uns eine tolle Erinnerung, sondern für euch Unterhaltung gewesen. Es war nicht immer leicht und manchmal auch anstrengend hier immer up to date zu sein, aber ich glaube es hat sich gelohnt.

Macht’s gut und bis zum nächsten Abenteuer…… 😉

Eure Nicole und euer Philipp

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Nach einer nicht besonders erholsamen Nacht und der Zeitumstellung und und und sind wir ziemlich k.o. in London angekommen. Hier mussten wir nochmals ca. 2 1/2 Std. warten, bevor wir endlich in den Flieger nach Hamburg einsteigen durften. Leider hatte der Pilot beim final check ein Defekt am Reifen entdeckt, sodass sich unser Heimflug nochmals um ca. 40min. verspätet hatte.

In der Wartezeit sind wir beide weggenickt, da wir mittlerweile doch recht müde waren. Allerdings waren wir auch so aufgeregt, alle lieben Freunde und Verwandten wieder zu sehen, dass wir kurz vor der Landung hellwach waren.

Mit ca. 40 min. Verspätung sind wir dann gut in HH gelandet. Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, ging’s in Richtung Ausgang, wo ein 16-köpfiges Empfangskomitee bereits lautstark auf uns gewartet hat. Mit einem riesigen Banner als Ziellinie und diversen Krachmachern, haben sämtliche Leute erstmal geguckt, wer denn da durch die Tür kommt. Mir kamen fast die Tränen und endlich konnten wir unsere Lieben wieder in den Arm nehmen. Es war eine geile Zeit, aber wir haben beschlossen 3 1/2 Monate sind vorerst genug.

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Heute geht’s nach Hause, juhu. ABER unser Flieger geht erst um 17:50Uhr; genug Zeit für ’ne Porschetour entlang der Strände Californiens. Ja, Porschetour.

Da Steve heute arbeiten musste, war der eigentliche Plan auszuschlafen und dann evtl., mit Paul Essen zu gehen, bevor er uns am Flughafen absetzt. Aber im Laufe des gestrigen Abends haben Alby und Mai angeboten, uns mit ihren Porsches  zum Frühstück und einer kleinen Spritztour abzuholen. Na da sagen wir doch nicht nein.

Nachdem Steve bereits gegen 05:00Uhr das Haus verlassen hatte, ging’s für uns gegen 09:30Uhr los. Jeder in ein Cabriolet und ab zum Frühstück. Anschließend haben wir uns Venice beach, Manhattan beach und Santa Monica angeguckt.

Kurz vor der Rückfahrt haben wir dann noch Steve in Santa Monica getroffen und durften ein paar Fotos mit seinem american Polizeiwagen machen, was sehr lustig war. Steve war übrigens wesentlich besser drauf als am Samstag. Offensichtlich hatte der Whiskey und Jägi mittlerweile seinen Körper komplett verlassen.
Nun näherte sich der Zeitpunkt des Abfluges. Auf der Rückfahrt, haben wir einen kurzen Halt bei Alby und Mai eingelegt und dann haben die beiden uns bei Steves Haus abgesetzt, damit wir unsere Sachen holen konnten. Paul kam ziemlich zeitgleich mit uns an und so wurden die Rucksäcke gleich bei ihm in den Kofferraum geladen und ab ging’s.

Diesmal waren wir mehr als rechtzeitig am Flughafen, haben unser Gepäck ohne Schlagen stehen aufgeben können und uns dann noch vor dem Security Check 1 1/2 Std. in ein Café gesetzt. Nach dem Sicherheitscheck, der hier am gründlichsten von der ganzen Reise war, ging’s ab zum Gate und dann hieß es einsteigen.

Ich konnte mal wieder nicht pennen im Flugzeug, aber diesmal hat Philipp glaube ich auch nicht so viel Schlaf gefunden, obwohl wir einen extra Sitz hatten. Glücklicherweise wurde der dritte Sitz in unserer Reihe nicht besetzt.

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Lustig lustig trallalalala! Das war echt ganz schön böse gestern. Aber was unsere Trinkfestigkeit angeht, haben wir die Ehre der Deutschen bewahrt. Das Bild der deutschen Oktoberfesterprobten mit hölzernen Beinen (trinkfest) steht hier immer so im Raum, wurde aber bisher laut Steve von keinem der deutschen Besucher bestätigt.

Steve selbst hatte schon gestern Abend die Schüssel besucht und vor uns den Hut gezogen. Auch Johnny, Steves Mitbewohner, hatte heute Morgen offensichtlich noch nicht sein Zeitgefühl zurückerlangt. Sein Frühstücksspeck und die Würstchen sind ein wenig angebrannt gewesen. Das sei Ihm noch nie passiert. Was Steve angeht, so hat Jonny ihn heute Morgen angeblich zum ersten Mal mit zerzaustem Haar gesehen, was sonst auch noch nicht vorgekommen sei. 🙂

Was wir den Tag über gemacht haben, ist schnell erklärt. Möglichst wenig bewegen, damit der kleine Mann im Kopf nicht all zu doll gegen die Schädeldecke klopft.

Am Abend, als wir alle wieder mehr oder weniger auf dem Damm waren, sind Paul, Carren, Mellissa, Mathew, Alby und Mai zu Besuch gekommen. Steve hat ein unglaubliches tri tip Steak gegrillt und leckere Knoblauchkartoffeln gekocht. Die einzigen, die an diesem Abend keinen Schluck Alkohol angerührt hatten, waren Steve, Nicole und ich.

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Gemeinsam mit Paul und Carol ging’s zum Frühstücken in ein typisch Amerikanisches Restaurant bei denen im Viertel. Natürlich gab’s auch typisches amerikanisches Frühstück.

Im Anschluss haben wir Carol wieder zu Hause abgesetzt, bevor Paul uns zu einer Autovermietung gebracht hat. Denn heute wollten wir uns wenigstens ein bisschen die touristischen Dinge von L.A. angucken. Leider waren bei der Firma alle Autos vermietet und so konnten wir erst nach Internetrecherche über Vermietungsfirmen in der näheren Umgebung ein Auto finden. Durch die Verzögerung konnten wir uns leider erst viel später als geplant auf den Weg machen.

Zunächst ging’s in Richtung Observatory. Von hier hat man einen genialen Blick über die riesige Stadt in der einen Richtung und Hollywood und Beverly Hills in der anderen. Wenn wir genug Zeit gehabt hätten, hätten wir uns das Innere des Observatorys auch noch genauer angeguckt, aber für uns hat’s nur für einen kurzen Blick gereicht.

Weiter ging’s natürlich nach Hollywood, auf den Hollywood Boulevard, wo ziemlich viele Freaks rumlaufen. Nun ja, was soll ich sagen. Wir sind wie wohl alle Touris die Straße hoch und runter gelaufen und vom dauernden Kopf hoch (um die Läden und Leute zu sehen) und Kopf runter (um die Sterne zu sehen) ist einem fast schwindelig geworden.

Man findet hier einen Souvenirshop neben dem anderen und mind. 50 Anbieter, die einem versuchen irgendwelche Touren zu verkaufen, bei denen man mit 10 Personen in einem offenen Jeep bis zu 30 Promihäuser abfährt. Nee, danke, wir wollten selber auf Entdeckungsreise gehen. Das Kodak Theatre konnte man leider nur von außen angucken und beim Chinese Theatre kannten wir erstaunlich wenig Personen, die sich hier mit Hand- und Fußabdruck verewigt haben.

Nachdem wir die Straße und angrenzende Läden abgeklappert hatten, ging’s wieder ins Auto und über den Sunset Boulevard ab zum „The Grove“. Diese kleine Art Einkaufsfußgängerzone hat Carol uns empfohlen und es war total nett dort. Zuerst mussten wir unseren Hunger auf dem Farmersmarket mit einem Sandwich und Pommes stillen bevor es zum Shoppen ging. Ich wollte unbedingt in den Abercrombie & Fitch Laden. Und als wir drin waren, war Philipp auch so begeistert, dass wir, ich glaube es waren fast 3 Std. dort verbracht haben. Das Personal hatte uns schon 100 Mal gegrüßt. Wir haben dann schlussendlich auch was gefunden und mitgenommen.

Wir hatten übrigens unser gesamtes Gepäck im Auto, da wir heute Nacht nicht mehr bei Paul und seiner Frau, sondern bei Steve übernachten sollten. Irgendwie hatte Paul was zu tun oder so ähnlich. Aufgrund unseres späten Starts und des etwas länger als geplanten Aufenthaltes in besagtem Geschäft, haben wir es weder zum Abendessen noch zum Bier trinken im Pub mit Steve geschafft. Im „The Grove“ gibt es die „Cheesecake Factory“, wo wir uns natürlich, was auch sonst, Käsekuchen to go geholt haben und uns dann gegen 21:30Uhr auf den Weg zu Steves Haus gemacht haben.

Durch die Verspätung dachten wir, dass wir immerhin den Verkehr L.A.’s umgangen hätten. Das sah zunächst auch so aus, denn die Straße war ziemlich frei, bis kurz vor’m freeway. Hier ist aufgrund von Bauarbeiten alles ziemlich überfüllt gewesen und so sind wir erst kurz vor 23:00Uhr bei Steve gewesen.
Das Haus ist übrigens auch ziemlich cool. Steve wohnt hier mit Johnny zusammen, der allerdings im Keller sein eigenes Reich hat. Nur die Küche wird quasi geteilt. Über den mitgebrachten Käsekuchen hat Steve sich offensichtlich gefreut und so saßen wir zu dritt auf der Couch, haben Käsekuchen gegessen, geschnackt und ein bisschen Fernsehen geguckt. Johnny kam irgendwann aus dem Pub nach Hause und ist zunächst einmal in den Keller verschwunden.

Ein bisschen später allerdings kam er wieder hoch und das war der Beginn eines langen Abends. An sich war ich auch fast soweit ins Bett zu gehen, was sich dann um einige Stunden verschoben hat. Die beiden Amis haben versucht uns mit Jägermeister, Willis und Whiskey Honey abzufüllen. Das ist ihnen auch definitiv gelungen. Allerdings waren die beiden mind. genauso, wenn nicht voller. Irgendwann, nachdem wir alle ein bisschen angeheitert waren, ist Johnny ins Bett gegangen und an sich wollten wir das auch, als wir vom Balkon plötzlich Chris und seine/eine Freundin vorbeigehen gesehen haben. Steve hat ihm zugerufen, ob er auch ein paar Polizeiabzeichen für mich hätte und er meinte, klaro, er guckt eben nach und kommt gleich rum.

Keine 15 min. später standen Chris und Shannon vor der Tür mit den Abzeichen und offensichtlich auch ein bisschen Durst. Ab da wurde es böse. Irgendwann um 4:00Uhr sind Chris und Shannon wieder gegangen, die Flaschen waren fast alle leer und wir sind nur noch ins Bett gefallen. Wie konnte das passieren???

Am nächsten Tag, naja, haben wir uns komischerweise nicht sehr fit gefühlt, aber beschlossen, dass der gestrige Abend sehr lustig war.

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Es war mal wieder Packen angesagt. Mittlerweile ist es ziemlich zur Routine geworden und die Rucksäcke waren diesmal schon vor Abfahrt zum Flughafen im Safetysack verstaut.

Ally war dann so lieb und hat uns zu Mikes Büro gefahren. Der Senior Sargent arbeitet in einer Polizeistation ganz nah am Flughafen und wollte uns dann später persönlich am Terminal absetzten. Vorher stand aber noch ein Rundgang durch sein Revier an, in dem er für mehrere Polizisten verantwortlich ist. Das Gebäude ist ziemlich modern und somit war die Ausstattung ebenfalls auf dem neusten Stand.

Nach einem Drink in der Kantine, wo Nicole sich noch mit dem einen oder anderen Kollegen ausgetauscht hatte, hat Mike uns dann zum Flughafen gebracht. Dann wurde es etwas hektisch. Die Schlange an der Gepäckaufgabe war gar nicht so lang. Die Abfertigung hatte aber eine Ewigkeit gedauert. Als wir fertig waren und unsere Didgeredoos am Oversizeschalter aufgegeben hatten, stand natürlich auch noch die Sicherheitskontrolle an. Auch hier ging es nur sehr langsam vorwärts und als wir endlich durch waren, wurde unser Flug schon als Final Call aufgerufen. Hätte noch gefehlt, dass die uns persönlich ausrufen. „This is the final call for Mr. und Mrs Timm on flight….!“ Wir haben es aber noch rechtzeitig ans Gate geschafft, wo alle Passagiere noch ganz gemütlich saßen und auf das Boarding gewartet hatten. Toll….so ein unnötiger Stress!

Pünktlich um 15:35Uhr ist unser Flieger dann in die Luft gegangen und lustigerweise um 06:00Uhr Morgens am gleichen Tag in der Stadt der Engel gelandet. Zeitreisen sind also doch möglich.

In LAX angekommen war erstmal Warten angesagt. Warten auf Paul! Paul ist ein ehemaliger Police Captain, der mit Mike befreundet ist und ebenfalls Mitglied der IPA ist. Mike hatte uns netterweise den Kontakt vermitteln und Paul hat sich bereit erklärt, uns bei sich aufzunehmen und sogar vom Flughafen abzuholen. Nur wo war Paul? Nachdem wir zwei Stunden am Ausgang gewartet hatten, hatten wir seine Telefonnummer im Internet rausgesucht und ihn kontaktiert. Hätten wir mal früher machen sollen, denn Paul war pünktlich am Flughafen und hatte am Pick-up/Drop-of Stop gewartet. Natürlich ist dort kein Parken erlaubt und so durfte er sein Auto nicht verlassen.

Kurze Zeit später war Paul wieder am Flughafen und wir saßen in seinem BMW X5 in Richtung „El Segundo!“ Hier hatten wir im Wendy´s gefrühstückt und uns mit Steve getroffen. Steve ist ebenfalls IPA Mitglied, arbeitet aber noch als Cop im Santa Monica Police Department. Bei ihm sollen wir die kommenden Tage wohnen. Für heute Nacht waren wir aber bei Paul eingeplant. Also ging es nach dem Frühstück und nach den vier Kaffees (hier wird immer wieder nachgeschenkt, wenn die Tasse leer ist) zu Paul nach Redondo Beach.

Hier hatten wir es nur noch geschafft, einen kleinen Spaziergang entlang der Beachfront zu machen und ein wenig die Robben im Hafen zu beobachten, bevor wir im Queensize Bett eingeschlafen sind und erst zum Dinner um sieben Uhr Abends wieder aufgestanden sind. Der 12 Stunden Flug hatte doch seine Spuren hinterlassen.

Dinner gab es dann im Irish Pub am Pier von Redondo Beach. Gemeinsam mit Steve und Paul hatten wir hier ein paar Bier geleert und lecker zu Abend gegessen.

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Heute hatte Mike ein kleines Programm für uns vorbereitet. Wir sind nach dem Frühstück in seinen Land Rover gestiegen und nach Aukland ins Museum gefahren. Nicole und ich hatten uns zuerst an der Kasse angestellt, um ein Ticket zu kaufen, aber Mike hatte den Hintereingang für uns freigehalten. Viele der Ausstellungsstücke hatten wir auch schon in den anderen Museen in Te Papa (Wellington) oder Te Puia (Rotorua) gesehen. Und da wir schon nach 15 Minuten mit der Expressführung durch waren, war ich froh, kein Ticket gekauft zu haben. 😉

Im Anschluss sind wir zu einem T-Shirt Shop in einem Industriegebiet vor Aukland gefahren. Der Store verkauft trendige Shirts, die alle einen Bezug zum Land haben und mal mehr mal weniger offensiv sind. Da wir uns nicht so richtig für eines der vielen Designs entscheiden konnten, und der Preis von 30NZ$ nicht gerade günstig war, haben wir jeder ein Überraschungsshirt für 10NZ$ erstanden. Bei dem Angebot kauft man eine undurchsichtige Tüte, auf der nur die Größe gekennzeichnet ist. Das Design ist die Überraschung. Aber wir hatten beide Glück und ein cooles Shirt für wenig Geld abgegriffen.

Auf den Besuch im Shop folgte ein Besuch auf einem Weingut. Wir hatten uns zuvor noch einen Pie zum Lunch gekauft, und im Garten des Weingutes zu Mittag gegessen. Dann kam die Weinprobe zum Nachtisch. Da durfte natürlich auch der Riesling als Desertwein nicht fehlen. Weiter ging es zum nächsten Weingut und zur nächsten Probe. Puh….hier hatten wir wirklich so einige Weine getestet. Die dann folgende Autofahrt an die Westküste waren wir alle ganz schön still gewesen und ich hätte zu gern ein Nickerchen gemacht. Aber Mike wollte uns ja sein Land zeigen und da wäre ein Schläfchen ein wenig unfreundlich gewesen.

Der nächste Stopp war an der Westküste, wo wir eine Mövenkolonie beobachten konnten. Hier hat das Meer etwas mehr Kraft als an der Ostküste und der Anglerfelsen am Fuße der Klippe hat angeblich schon so manchen Angler das Leben gekostet.

Dann wurde es ziemlich warm unter den Füßen. Wir haben am schwarzen Sandstrand angehalten, der aufgrund der dunklen Färbung die Hitze der Sonne extrem gut speichert. Bei einem Spaziergang zum Ufer konnten wir die Hitze im Sand spüren und ich war froh, dass ich richtige Schuhe anhatte. Es war ziemlich warm.

Letzter Point of interest war Puhoi. Die Kneipe in diesem kleinen Dörfchen war mit der im Outback Australiens vergleichbar. Hier hingen allerlei ausländische Geldscheine, Pässe, BHs, T-Shirts, Caps etc an den Wänden. Hier gab es sogar ein Alsterwasser vom Fass. Komischerweise nennen die das hier Radler…! Nach einem frischen Hausbräu vom Fass haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht und ein leckeres Chickencurry mit Reis von Ally serviert bekommen.

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08.Febr.2011 Aukland City

Nachdem die arbeitende Bevölkerung der Fulcher Familie (Mike und Annie) schon früh morgens aus dem Haus gegangen ist, sind wir aufgestanden, hatten Frühstück und wurden von Ally, die dann auch kurz zur Arbeit musste, nach Auckland City gefahren und am Hafen abgesetzt. Von hier aus wollten wir ein bisschen die Stadt erkunden. Angefangen am Hafen mit all den Segelbooten und Yachten über diverse Souvenierläden, den Innenstadtbereich und den Skytower sind wir nach einigen Stunden Fußmarsch wieder am Hafen angekommen.

Vom Skytower (etwas über 300m hoch) hatten wir einen genialen 360° Blick über die Stadt und den Hafen. Die 3$ Extragebühr, um noch mal 20m höher auf das Skydeck zu gelangen, kann man sich allerdings sparen. Das war nicht viel anders als auf der etwas weiter unten gelegenen Ebene.

Mit ein paar Souvenirs und neuen Eindrücken im Gepäck haben wir gegen 17:45Uhr eine Fähre vom Hafen zurück in Richtung Half Moon Bay (Anlegestelle, in der Nähe von den Fulchers) genommen. Ally, Annie und Mike haben uns hier abgeholt und gemeinsam ging’s zu deren Stammpub, wo wir Dinner gegessen und gemütlich beisammen gesessen haben. Zurück zu Hause ging’s nach einem kurzen Fernsehprogramm ab ins Bett.

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Für heute stand nicht viel mehr auf dem Programm als von Uretiti Beach nach Auckland zu fahren und dort  Mike, einen Kollegen von der IPA, zu treffen, in dessen Haus wir die nächsten drei Nächte verbringen wollten. Bis Auckland waren es ca. 180km und den Camper müssen wir bis 16:30Uhr abgegeben haben.

Also blieb uns genug Zeit für eine letzte Baderunde am Strand. Ab ins Wasser und ein bisschen plantschen. Es war so schön, dass wir eigentlich nicht los wollten, aber naja, nach ’ner Dusche und dem Aussortieren von unseren Lebensmitteln, ging’s auf nach Auckland.

Die Fahrt hat insgesamt länger gedauert, als wir dachten, da auf dem Weg diverse „Road construcions“ waren, die uns aufgehalten haben und Auckland die einzige Stadt in Neuseeland zu sein scheint, in der es zumindest annähernd einige Verkehrsstaus gibt.

Trotzdem waren wir rechtzeitig bei der Verleihfirma, um unseren treuen vierrädrigen Begleiter abzugeben. Da wir Steinschlag auf der Windschutzscheibe hatten und die Scheibe tatsächlich auch einen kleinen Riss hatte, hieß es Daumen drücken, dass uns dafür nichts berechnet wird. Diesmal war ja aber nicht Heidi da, um uns zu bedienen. Wir hatten eine sehr nette Deutsche, die seit zwei Jahren in Neuseeland wohnt und für Apollo arbeitet, die unseren Camper gecheckt hat und alles für OK befunden hat. Auch das auf dem Weg kaputtgegangene Glas und mein verlorenes Handtuch schien sie nicht weiter zu interessieren. „Das passiert“ meinte sie nur. Cool, also alles abgegeben und fertig.

Nun hab ich Mike angerufen, der Kollege und IPA Mitglied, der uns für die letzten drei Tage in Neuseeland aufnehmen wollte. Er meinte, er sein in 20 min. bei uns, um uns abzuholen. Und so war’s dann auch. Ab ins Auto und zu seinem Haus, wo Ally seine Frau schon auf uns gewartet hat. Geniales Haus übrigens in einer sehr guten Gegend. Als wir durch den Eingangsbereich ins die offene Küche mit Wohnbereich kamen, haben wir gleichzeitig erstmal „Wow“ gesagt, bei dem Ausblick. Zunächst dachten wir, es wäre einfach ein riesiges Grundstück, aber es war in Wirklichkeit der direkt angrenzende Golfkurs.

Mit Mike und Ally saßen wir dann gemütlich im Garten und haben geschnackt. Als Annie, die Tochter der beiden nach Hause kam, gab’s Abendbrot und dann ging eigentlich nicht mehr viel für den Abend. Wir waren rechtzeitig im Bett.

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Ich hab diesen Morgen erstmal mit einem Sprung ins kühle Nass begonnen. Wobei, das Wasser hier am North Head Scenic Reserve gar nicht so kühl war. Auch die Outdoordusche am Strand war absolut zu ertragen.

Im Anschluss haben wir uns auf den Weg nach Russel gemacht, von wo wir die Fähre in Richtung Pahia genommen hatten. Die Einweiserin auf der Fähre hatte mal wieder nur halbe Andeutungen von sich gegeben, so dass es für Nicole nicht so einfach war, den richtigen Platz auf der Fähre zu bekommen. Am anderen Ufer angekommen sind wir die Küstenstraße nach Pahia hinaufgefahren, als wir plötzlich mehrere Autos am Straßenrand parken gesehen hatten. Im Wasser waren mehrere Wakas bereit, die am Strand wartenden Maorikrieger in die Schlacht zu befördern. Natürlich war das alles nur Show und Teil des Festivals am Waitangi Day, der jährlich am 06.02. des Jahres stattfindet. Wir hatten uns einen Parkplatz gesucht und sind an den Strand gegangen, wo die Krieger ihre Rituale vollzogen hatten. Der Häuptling hatte das Wort und die Krieger hatten gemeinsam den furchteinflößenden Haka getanzt. Dann sind alle in die Boote gestiegen und unter rhythmischen Anweisungen nach Waitangi (ca. 5 Km entfernt) gerudert. Eigentlich hatten wir von einem Ruderrennen gehört, welches zum Waitangi Day stattfinden soll, aber dieses glich eher einer Demonstrationsfahrt als einem Rennen.

Von Pahia aus sind wir den Massen bis nach Waitangi gefolgt. Auf dem Weg gab es mehrere Stände, an denen T-Shirts der Maoristämme, Gesundheitsprodukte oder traditionelle Gerichte angeboten wurden. Die Brücke, die uns zum Festivalplatz geführt hatte, war für Autos gesperrt und so sind wir zu Fuss auf die andere Seite des Flusses gegangen. Auf einem großen Feld waren weitere Stände und eine Bühne, auf der die Einheimischen mehrere Tanz- und Gesangsvorstellungen gegeben hatten. Wir hatten uns mit einer halben Melone und etwas Eis gestärkt und sind dann wieder zu unserem Camper nach Pahia zurück gelaufen. Viel mehr war auf diesem Festival nämlich nicht zu entdecken. So richtig gefeiert wird dieser Tag auch von keinem der Einheimischen. Der Waitangi Day steht als Feiertag zur Unterzeichnung des Vertrages zwischen den Ureinwohnern Neuseelands, den Maori, und den Siedlern aus Europa, dem britischen Empire. Der Vertrag machte Neuseeland zu einem Teil des britischen Reiches, garantierte den Māori die Rechte auf ihr Land und gab ihnen die Rechte britischer Bürger. Es gibt bedeutende Unterschiede zwischen der englischen und der Maoriversion des Vertrags. Dies hat praktisch seit 1840 zu Debatten geführt, was beim Vertrag wirklich vereinbart wurde. Daher nutzen besonders die Maoris diesen Tag, um zu protestieren und mehr Rechte auf Ländereien einzufordern.

Von Pahia aus sind wir auf direktem Wege wieder auf den altbekannten Campingplatz in Uretiti gefahren, wo wir den Rest des Nachmittags entspannt in der Sonne gelegen haben. Ich hatte noch den Drang verspürt, ein wenig Sport zu machen und bin zu einem Strandlauf aufgebrochen, der sich so was von gelohnt hat.

Der Strand schien endlos und bis auf ein paar wenige Spaziergänger total einsam. Da es nur wenige Zugänge zu dem Strand gibt, waren weiter südlich fast gar keine Menschen mehr zugegen. Somit hatte ich das Treffen mit den Delphinen ganz für mich alleine. Ich lag am Strand und hatte zugeschaut, wie die Abendsonne über die Dünen aufs Meer schien und alles in ein leichtes rot getaucht hatte, als plötzlich 30 Meter entfernt ein Schwarm Delphine vorbeizog. Ich bin bis zum Bauch ins Wassergelaufen und hab zugeschaut, wie die Rückenflossen der unerwartet großen Tiere auf und abgetaucht sind. Check!

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